Jahresempfang 2012 – Offene Kirche Stuttgart

Sehr geehrte, liebe Mitglieder und Freunde der OK Stuttgart,
wir laden Sie herzlich zum Jahresempfang der OK Stuttgart am

Freitag, 10.Februar 2012, 17.30h – Schlosskirche Stuttgart

ein und freuen uns sehr, wenn wir Sie begrüßen dürfen.
Mit Blick auf die nächste Synodalwahl möchten wir mit diesen Jahresempfängen die OK in
Stuttgart wieder profilieren und deutlich machen, dass wir in Stuttgart relevante Themen in
einer zeitgemäßen theologischen Form aufgreifen.

Dieses Jahr geht es um das Thema Mehr als privat! Was hat Religion in der Öffentlichkeit zu suchen?

Mit Ihrer Anwesenheit tragen Sie zu diesem Ziel bei. Kommen Sie zu unserem Jahresempfang
und bringen Ihre Freunde und interessierte Menschen mit.

Mit guten Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2012 grüßen wir Sie herzlich.

Für die OK Stuttgart
Gabriele Bartsch

Damit wir planen können, wäre es schön, wenn Sie sich bei friederike.braeuchle@t-online.de
anmelden.

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Anschreiben Mitglieder 1-2012

OK_Empfang_2012

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Offene Kirche Stuttgart gratuliert Winfried Kretschmann

Winfried Kretschmann leistet seinen Amtseid

Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg

Die Offene Kirche Stutgart gratuliert Winfried Kretschmann (Grüne) zur Wahl als neuem baden-württembergischen Ministerpräsidenten und wünscht ihm für seine Arbeit Gottes Segen.  Der frühere Grünen-Fraktionschef erhielt in Stuttgart 73 von 138 Stimmen. Da die grün-rote Koalition 71 Abgeordnete hat, bekam der 62-Jährige mindestens zwei Stimmen aus den Reihen der Opposition von CDU und FDP.

Stuttgart 21 – Christen sagen NEIN

Theologinnen und Theologen aus Baden-Württemberg mit unterschiedlicher theologischer und politischer Prägung haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie sich gegen Stuttgart 21 aussprechen. Sie sehen das Bauprojekt auch aus theologischer Perspektive kritisch.

Nach Gewichtung der Fakten und Abwägung der Argumente sind die Initiatoren zu der Überzeugung gekommen, das K21  die deutlich bessere Konzeption bietet. Warum Sie  S21 ablehnen und wer diese Intiative unterstützt erfahren Sie hier: www.s21-christen-sagen-nein.de

Wolfgang Teske scheidet aus Diakonie-Vorstand aus

Wolfgang Teske | © privat / DW EKD

Nach Klaus-Dieter Kottnik verlässt nun auch der Vorstand für Wirtschaft und Finanzen Wolfgang Teske das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Nach Darstellung des württembergischen Landesbischofs Frank Otfried July, Vorsitzender des Aufsichtsgremiums, sind inzwischen alle Vorwürfe geklärt, die bei Auftragsvergaben des Vorstandes an eine Stuttgarter Beratungsfirma im Umfang von 731.000 Euro aufgetreten waren. Korruptionsgerüchte hatten die Runde gemacht, als 2010 bekannt wurde, dass der persönliche Referent des damaligen Diakoniepräsidenten Klaus-Dieter Kottnik stiller Teilhaber einer Beratungsfirma war, die auch die Diakonie beriet. Kurze Zeit später trat Kottnik aus gesundheitlichen Gründen zurück. Der im November 2010 vorgelegte Bericht einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft deckte auf, dass die Unternehmensberatung ihr Auftragsvolumen unbemerkt um das 2,5-Fache überschritten hatte. Die Entlastung des Vorstands wurde daraufhin mehrfach verschoben.

Die Diakonie werde zukünftig ein effektiveres Controlling im Bundesverband einführen, für das Wolfgang Teske in der Vergangenheit mitverantwortlich war, versicherte der württembergische Landesbischof July der auch Vorsitzender des Aufsichtsgremiums des Diakonischen Werkes ist.

Seit September 2010 haben damit drei der vier Vorstandsmitglieder des evangelischen Wohlfahrtsverbandes haben den Spitzenverband verlassen: Der frühere Diakoniepräsident Klaus-Dieter Kottnik war im September zurückgetreten. Für den Rücktritt wurden gesundheitliche Gründe genannt. Seit 15. Januar leitet der frühere Vorstandsvorsitzende der Diakonie in Baden, Johannes Stockmeier, als Präsident die Bundesdiakonie. Er war am 9. Dezember in Kassel von der Diakonischen Konferenz gewählt worden.

Vizepräsident Wolfgang Teske verlässt den Verband zum 30. April und wird Kaufmännischer Vorstand des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland mit Sitz in Halle. Der sozialpolitische Vorstand der Diakonie, Kerstin Griese, ist zum Jahreswechsel als SPD-Abgeordnete in den Bundestag zurückgekehrt, nachdem sie eine Zeit lang beide Ämter gleichzeitig wahrgenommen hatte.

Landessynodaler der Offenen Kirche in den Landtag gewählt

Rainer Hinderer | Offene Kirche

Rainer Hinderer | © Evangelische Landeskirche Württemberg

Mit Rainer Hinderer (SPD)  gehört dem neuen Landtag von Baden-Württemberg auch ein Synodaler der Offenen Kirche an.

Der gelernte Schreiner und Diplom-Sozialarbeiter, Rainer Hinderer (48), aus Heilbronn engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten hauptberuflich in unterschiedlichsten sozialen Einrichtungen. Seit 1995 ist Hinderer Geschäftsführer und Vorstand der Jugendwerkstätten, der diakonischen Jugendberufshilfeeinrichtung für den Stadt- und Landkreis Heilbronn und mittlerweile Vorstandsmitglied der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn e.V. Eine Einrichtung, die täglich 2.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erreicht und mit mehr als 550 Mitarbeitern zu den größten sozialen Einrichtungen der Region zählt.  In der Landessynode gehört Hinderer dem Gesprächskreis „Offene Kirche“ an und ist Mitglied im Ausschuss für Diakonie. Als Heilbronner Gemeinderat ist er u.a. im Aufsichtsrat des Altenpflegeheims Katharinenstift sowie der SLK-Kliniken aktiv und engagiert sich darüber hinaus für den Gaffenberg und die Offenen Hilfen.

Nachlese: Jahresempfang 2011 der Offenen Kirche Stuttgart

Schlosskirche | © Evangelische Kirche in Stuttgart

Am 25.2.2011 fand nun schon zum dritten Mal der Jahresempfang der Offenen Kirche Stuttgart statt. Diesjährige Referent Sven Giegold hielt einen Vortrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands, der zu regen Diskussionen animierte.

Rund 70 Gäste waren der Einladung der OK Stuttgart zum 3. Jahresempfang in die Schlosskirche gefolgt. Sven Giegold, Mitbegründer von attac Deutschland, Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangangelischen Kirchentags und Abgeordneter der Grünen im Europaparlament begeisterte die Anwesenden mit einem nahezu frei gehaltenen Vortrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Sowohl die ökologische als auch die soziale Krise, die unsere Situation gegenwärtig kennzeichnen, gefährden die Demokratie. Deshalb gelte es alles zu tun, sich für einen ökologisch nachhaltigen Lebensstil sowie Verteilungsgerechtigkeit einzusetzen. Für ihn sei es gewissermaßen Christenpflicht, sich angesichts der immensen Probleme nicht entmutigen zu lassen, sondern sich von den Visionen der Bibel anstecken zu lassen und daraus Hoffnung und Ermutigung für irdisches Handeln zu ziehen. Dies bedeute für ihn nicht, eine fertige Strategie im Kopf zu haben, sondern sich auf den Weg zu machen. Das trotzige „eine andere Welt ist möglich!“, mit dem sich attac seinerzeit auf den Weg gemacht habe, markiere für ihn genau diese Haltung.

Dennoch skizzierte Giegold einige Schritte, die aus seiner Sicht sinnvoll und unabdingbar sind. Er machte deutlich, dass der Schlüssel in den reichen Ländern liege. Wenn es nicht gelänge, dass die reichen Länder sich in sozialökologische Gesellschaften verwandeln, und zwar schnell, sei dies den Schwellenländern, wie beispielsweise China nicht plausibel zu machen, warum sie auf ein „schmutziges“ Wirtschaftswachstum verzichten sollen. Als ein gutes Beispiel, wie ein Umbau bei uns in Deutschland angestoßen wurde, ist das Engagement für erneuerbare Energien. Hier ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk von umweltpolitischen Akteuren, Unternehmern und Kunden entstanden, die die Entwicklung vorangetrieben haben. Hier ginge es um Verzicht von Atomstrom, dennoch sei dies nicht mit einer Einbuße an Lebensqualität verbunden. Was man hierbei lernen kann ist, dass politische Regeln einen gesellschaftlichen Transformationsprozess vorangebracht hätten.

Ein ähnlicher Prozess sei auch für den Bereich des Geldmarkts wünschenswert. Statt Kapital für kurzfristige hochspekulative Produkte einzusetzen, sollten stattdessen sozialökologische Projekte gefördert werden, die den Umbauprozess beschleunigen. Am Schluss rief er dazu auf, die Vision einer gerechten Welt im Herzen zu tragen und aus den stattgefundenen positiven Umbauprozessen zu lernen. Er wünschte sich eine prophetische Kirche, die sich zum Motor der Entwicklung mache. Die großen diakonischen Unternehmen und die Kirche hätten selbst eine Marktmacht, die sie als ethischer Konsument nützen könnten.

Das Stuttgarter teatro piccolo warf immer wieder szenische Geldstücke ein, die der Frage nachgingen, ob sich das soziale Klima auch erwärmt, wenn sich schon das Klima global erwärmt.

Der Jahresempfang wurde schließlich von den Gästen rege genutzt, die Schlosskirche bildete dazu ein schönes Ambiente.

Gabriele Bartsch, Offene Kirche Stuttgart

Jahresempfang der Offenen Kirche Stuttgart 2011

Sehr geehrte Leser, liebe Mitglieder und Freunde der OK Stuttgart, wir laden Sie herzlich zum Jahresempfang der OK Stuttgart am Freitag, 25.2.2011, 17.30h – in der Schloßkirche Stuttgart (Altes Schloß) ein und freuen uns sehr, wenn wir Sie begrüßen dürfen.

Mit unseren Jahresempfängen möchten wir deutlich machen, dass wir in Stuttgart relevante Themen in
einer zeitgemäßen theologischen Form aufgreifen. Dieses Jahr geht es um das Thema
Finanzen: „Geld essen Zukunft auf“ – lautet das Motto dieses mal.

Kommen Sie zu unserem Jahresempfang und bringen Ihre Freunde und interessierte Menschen mit.

Mit guten Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2011 grüßen wir Sie herzlich.

Ihre OK Stuttgart

P.S. Damit wir planen können, wäre es schön, wenn Sie sich bei friederike.braeuchle@t-online.de
anmelden.