EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann verliert Fahrerlaubnis

Margot Käßmann

Die Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland Margot Käßmann soll unter starkem Alkoholeinfluss über eine rote Ampel gefahren sein – und wurde von der Polizei angehalten. Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren gegen die Bischöfin.

„Ich bin über mich selbst erschrocken, dass ich einen so schlimmen Fehler gemacht habe“, zitiert die „Bild“-Zeitung die EKD-Ratsvorsitzende. „Mir ist bewusst, wie gefährlich und unverantwortlich Alkohol am Steuer ist. Den rechtlichen Konsequenzen werde ich mich selbstverständlich stellen.“

Pressesprecherin Silke Römhild von der Evangelischen Kirche Deutschlands bestätigte den Bericht der „Bild“-Zeitung. „Das Statement von Frau Käßmann ist korrekt zitiert worden“, sagte sie. Darüber hinaus wolle sich die EKD zu dem Vorfall derzeit nicht äußern, so Römhild.

Update

Wie die Pressestelle der EKD bekannt gegeben hat, hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Abend des 23. Februars 2010 in einer Telefonkonferenz, an der sämtliche 14 Mitglieder des Rates beteiligt waren, seiner Vorsitzenden, Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, einmütig sein Vertrauen bekundet. Auf der regulären Sitzung, die noch in dieser Woche stattfindet, soll eine abschließende Bewertung vorgenommen werden. In ungeteiltem Vertrauen überlässt der Rat seiner Vorsitzenden die Entscheidung über den Weg, der dann gemeinsam eingeschlagen werden soll.

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2 Antworten to “EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann verliert Fahrerlaubnis”

  1. Kranker Pfleger Says:

    Wer mit 1,54 Promille noch geradeaus laufen kann und den Zündschlüssel ins Schloß gesteckt bekommt….

  2. theolounge Says:

    Die Sache kann – auch wenn sie eine recht negative ist – zu etwas Positivem führen: dazu, dass die Kirche ein menschlicheres Gesicht bekommt, den Menschen näher wird: dort sind auch Menschen tätig, die genauso wie alle anderen mal straucheln können.
    Wichtig nur, wie man damit umgeht. Am besten wohl im Sinne Jesu: geh hin und sündige fortan nicht mehr.


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