Nikolaus Schneider übernimmt den EKD-Ratsvorsitz

Nikolaus Schneider

Nach dem Rücktritt von Margot Käßmann übernimmt nun ihr Stellvertreter, der rheinische Präses Nikolaus Schneider (62) den EKD-Ratsvorsitz. Schneider war wegen seines Alters bei der Wahl durch die EKD-Synode im Oktober 2009 für den Vorsitz nicht infrage gekommen.  Zu ihm, so ist aus informierten Kirchenkreisen zu hören, gibt es im Augenblick keine Alternative. Gut möglich also, dass erst Anfang November die dann regulär tagende EKD-Synode den Ratsvorsitz neu bestimmt. Bis dahin lässt sich das Feld möglicher Kandidaten neu sichten, auf dem vor Käßmanns Wahl die Bischöfe Ulrich Fischer (Baden), Frank Otfried July (Württemberg) und Martin Hein (Kurhessen-Waldeck) gefunden wurden. Die Nachfolge in der hannoverschen Landeskirche ist zur Zeit noch völlig offen.

Einweiter wichtiger Posten in der EKD muss ebenfalls in Kürze neu besetzt werden. Der bisherige Leiter des EKD-Kirchenamtes in Hannover, Hermann Barth (65) geht in den Ruhestand und es ist bisher noch niemand in Sicht, der diese Schlüsselposition zur Koordinierung der unterschiedlichen Interessen innerhalb der EKD übernehmen könnte.

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