Vesperkirche gehört zum Gesicht der Evangelischen Kirche in Stuttgart

Die Vesperkirche gehört zum Gesicht der Evangelischen Kirche in Stuttgart“, sagte Dekanin Wiebke Wähling. Allerdings sind 15 Jahre Vesperkirche für die Diakonie-Dekanin des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart nicht nur eine Erfolgsgeschichte. Wähling: „Es ist ein Skandal, dass sich unsere Gesellschaft und auch die Kirche an soziale Ungleichheit gewöhnt haben! Viele Leute denken: ‚Für unsere Armen ist doch gesorgt. Es gibt doch die Vesperkirche und die Tafelläden.“

Von der Leitung der Landeskirche erwartet die Dekanin ein engagiertes Eintreten für Arme: „Ich vermisse die anwaltliche Funktion unserer Kirchenleitung. Wo werden beispielsweise solche skandalösen Äußerungen von Spitzenpolitikern zu Hartz-IV-Empfängern, wie wir sie in den letzten Wochen hören mussten, mal deutlich kritisiert? Wir leben doch in einer Zeit, in der das Gleichgewicht zwischen reich und arm aus den Fugen gerät.“

Für Diakoniepfarrerin Karin Ott ist die Vesperkirche der „Versuch, ein Zeichen zu setzen. Dass nämlich die Würde des Menschen unantastbar ist – unabhängig davon, was einer hat oder kann.“ Die Vesperkirche sei ein Ort der Begegnung. „In den sieben Wochen bis zum 6.3.2010 sitzen Arme und Reiche beim Essen zusammen oder kommen bei einer Tasse Kaffe ins Gespräch.“ Das sei „ein Stück gelebtes Evangelium“.

www.vesperkirche.de

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