Jahresempfang 2012 – Offene Kirche Stuttgart

Sehr geehrte, liebe Mitglieder und Freunde der OK Stuttgart,
wir laden Sie herzlich zum Jahresempfang der OK Stuttgart am

Freitag, 10.Februar 2012, 17.30h – Schlosskirche Stuttgart

ein und freuen uns sehr, wenn wir Sie begrüßen dürfen.
Mit Blick auf die nächste Synodalwahl möchten wir mit diesen Jahresempfängen die OK in
Stuttgart wieder profilieren und deutlich machen, dass wir in Stuttgart relevante Themen in
einer zeitgemäßen theologischen Form aufgreifen.

Dieses Jahr geht es um das Thema Mehr als privat! Was hat Religion in der Öffentlichkeit zu suchen?

Mit Ihrer Anwesenheit tragen Sie zu diesem Ziel bei. Kommen Sie zu unserem Jahresempfang
und bringen Ihre Freunde und interessierte Menschen mit.

Mit guten Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2012 grüßen wir Sie herzlich.

Für die OK Stuttgart
Gabriele Bartsch

Damit wir planen können, wäre es schön, wenn Sie sich bei friederike.braeuchle@t-online.de
anmelden.

Downloads

Anschreiben Mitglieder 1-2012

OK_Empfang_2012

Advertisements

Nachlese: Jahresempfang 2011 der Offenen Kirche Stuttgart

Schlosskirche | © Evangelische Kirche in Stuttgart

Am 25.2.2011 fand nun schon zum dritten Mal der Jahresempfang der Offenen Kirche Stuttgart statt. Diesjährige Referent Sven Giegold hielt einen Vortrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands, der zu regen Diskussionen animierte.

Rund 70 Gäste waren der Einladung der OK Stuttgart zum 3. Jahresempfang in die Schlosskirche gefolgt. Sven Giegold, Mitbegründer von attac Deutschland, Mitglied der Präsidialversammlung des Deutschen Evangangelischen Kirchentags und Abgeordneter der Grünen im Europaparlament begeisterte die Anwesenden mit einem nahezu frei gehaltenen Vortrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands.

Sowohl die ökologische als auch die soziale Krise, die unsere Situation gegenwärtig kennzeichnen, gefährden die Demokratie. Deshalb gelte es alles zu tun, sich für einen ökologisch nachhaltigen Lebensstil sowie Verteilungsgerechtigkeit einzusetzen. Für ihn sei es gewissermaßen Christenpflicht, sich angesichts der immensen Probleme nicht entmutigen zu lassen, sondern sich von den Visionen der Bibel anstecken zu lassen und daraus Hoffnung und Ermutigung für irdisches Handeln zu ziehen. Dies bedeute für ihn nicht, eine fertige Strategie im Kopf zu haben, sondern sich auf den Weg zu machen. Das trotzige „eine andere Welt ist möglich!“, mit dem sich attac seinerzeit auf den Weg gemacht habe, markiere für ihn genau diese Haltung.

Dennoch skizzierte Giegold einige Schritte, die aus seiner Sicht sinnvoll und unabdingbar sind. Er machte deutlich, dass der Schlüssel in den reichen Ländern liege. Wenn es nicht gelänge, dass die reichen Länder sich in sozialökologische Gesellschaften verwandeln, und zwar schnell, sei dies den Schwellenländern, wie beispielsweise China nicht plausibel zu machen, warum sie auf ein „schmutziges“ Wirtschaftswachstum verzichten sollen. Als ein gutes Beispiel, wie ein Umbau bei uns in Deutschland angestoßen wurde, ist das Engagement für erneuerbare Energien. Hier ist in den vergangenen Jahren ein Netzwerk von umweltpolitischen Akteuren, Unternehmern und Kunden entstanden, die die Entwicklung vorangetrieben haben. Hier ginge es um Verzicht von Atomstrom, dennoch sei dies nicht mit einer Einbuße an Lebensqualität verbunden. Was man hierbei lernen kann ist, dass politische Regeln einen gesellschaftlichen Transformationsprozess vorangebracht hätten.

Ein ähnlicher Prozess sei auch für den Bereich des Geldmarkts wünschenswert. Statt Kapital für kurzfristige hochspekulative Produkte einzusetzen, sollten stattdessen sozialökologische Projekte gefördert werden, die den Umbauprozess beschleunigen. Am Schluss rief er dazu auf, die Vision einer gerechten Welt im Herzen zu tragen und aus den stattgefundenen positiven Umbauprozessen zu lernen. Er wünschte sich eine prophetische Kirche, die sich zum Motor der Entwicklung mache. Die großen diakonischen Unternehmen und die Kirche hätten selbst eine Marktmacht, die sie als ethischer Konsument nützen könnten.

Das Stuttgarter teatro piccolo warf immer wieder szenische Geldstücke ein, die der Frage nachgingen, ob sich das soziale Klima auch erwärmt, wenn sich schon das Klima global erwärmt.

Der Jahresempfang wurde schließlich von den Gästen rege genutzt, die Schlosskirche bildete dazu ein schönes Ambiente.

Gabriele Bartsch, Offene Kirche Stuttgart

Jahresempfang der Offenen Kirche Stuttgart 2011

Sehr geehrte Leser, liebe Mitglieder und Freunde der OK Stuttgart, wir laden Sie herzlich zum Jahresempfang der OK Stuttgart am Freitag, 25.2.2011, 17.30h – in der Schloßkirche Stuttgart (Altes Schloß) ein und freuen uns sehr, wenn wir Sie begrüßen dürfen.

Mit unseren Jahresempfängen möchten wir deutlich machen, dass wir in Stuttgart relevante Themen in
einer zeitgemäßen theologischen Form aufgreifen. Dieses Jahr geht es um das Thema
Finanzen: „Geld essen Zukunft auf“ – lautet das Motto dieses mal.

Kommen Sie zu unserem Jahresempfang und bringen Ihre Freunde und interessierte Menschen mit.

Mit guten Wünschen für ein gesegnetes Jahr 2011 grüßen wir Sie herzlich.

Ihre OK Stuttgart

P.S. Damit wir planen können, wäre es schön, wenn Sie sich bei friederike.braeuchle@t-online.de
anmelden.

Diakonie bekämpft Arbeitnehmerrechte – Aktionstag von ver.di

Mit einem bundesweiten „Aktionstag Diakonie“ will die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am  9.6.2010 ihre Forderung nach einem Streikrecht in der Diakonie untermauern. Beschäftigte in diakonischen und kirchlichen Einrichtungen seien aufgerufen, an dem Aktionstag für gute Löhne und Arbeitnehmerrechte teilzunehmen, erklärte ver.di-Gewerkschaftssekretär Wolfgang Vater am Montag in Bielefeld. Aktionen gebe es unter anderem in Hannover, Bremen, Lüdenscheid, Siegen und Bielefeld.

Volle Arbeitnehmerrechte – Streikrecht und Tarifrecht – wird den meisten diakonischen Arbeitnehmer/innen vorenthalten. Gründe für Aktionen und Proteste gibt es viele. Seit der Wettbewerb im Bereich Soziales und Gesundheit eingreift, senken immer mehr diakonische Arbeitgeber das branchenübliche Niveau. Immer häufiger entscheiden Schiedsverfahren über die Arbeitsvertragsrichtlinien, die Arbeitsrechtlichen Kommissionen verlieren ihre Gestaltungsmacht. Die Mehrheit der MAV-Vertreter/innen in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werks der EKD sollen im Juni 2010 entmachtet werden, weil sie den Umstieg auf echte Tarifverträge fordern. Diakonische Arbeitgeber haben sich in einem Arbeitgeberverband zusammengeschlossen und sind der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände beigetreten. Für sich selber nehmen sie volle Unternehmerrechte wahr, doch Tarifverträge und Streikrecht der Beschäftigten wollen sie nicht akzeptieren. In Bielefeld hat ihnen das Arbeitsgericht im März das Streikverbot bestätigt, in Hamburg scheiterten die Arbeitgeber hingegen im April und Mai 2010 schon zweimal vor dem Arbeitsgericht.

Nach wie vor seien die Beschäftigten in der Diakonie von einer branchenüblichen Lohnentwicklung abgeschnitten, kritisierte Vater. Große diakonische Arbeitgeber würden wie gewinnorientierte Unternehmen handeln, indem sie Leiharbeitsfirmen gründeten und die Löhne senkten. Volle Arbeitnehmerrechte bekämpften sie dagegen mit allen Mitteln, sagte Vater. „So verschafft man sich auf Kosten aller Mitarbeitenden im Gesundheits- und Wohlfahrtsdienst Kostenvorteile.“

Flugblatt zum Aktionstag Diakonie

Kirchliches Public Viewing in Stuttgart zur Fußball WM

Tippspiel der evangelische Landeskirche Bayern

Die evangelische Landekirche Württemberg hat auf eine Themenseite zu den kirchlichen Angeboten während Fußball-Weltmeisterschaft 2010 zusammengestellt: Von Public Viewing in den Gemeinden über ein Tippspiel bis hin zu aktuellen Interviews mit Menschen vor Ort reicht die Palette.

Ein Highlight ist das Open-Air-Festival „Heimspiel in Stuttgart“, das am 24. Juli auf dem Cannstatter Wasen stattfindet. Es treten die Fantastischen Vier sowie weitere acht Bands und Künstler auf. Wer sich in Kirchengemeinde, Jugendwerk, CVJM oder einer anderen kirchlichen Einrichtung engagiert, hat die Möglichkeit, als Gruppe Karten vergünstigt zu erwerben. Von einem Teil des Erlöses der ermäßigten Tickets werden Eintrittskarten für bedürftige Jugendliche und Familien finanziert.

Zur Themenseite

Veranstaltungstipp: Das Herz von Jenin

Das Herz von Jenin ist ein Film von Marcus Vetter und Leon Geller und Gewinner des Deutschen Filmpreises 2010 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm.

Wann: Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Marcus Vetter am Sonntag, 06. 06. 2010, 18 Uhr

Wo: Cinema (Königsstr./Ecke Bolzstr.), Innenstadtkinos Stuttgart

Der Film erzählt die wahre Geschichte des Palästinensers Ismael Khatib. Sein 12-jähriger Sohn Ahmed wird im Flüchtlingslager von Jenin von israelischen Soldaten getötet. Daraufhin entschließt er sich, die Organe seines Sohnes auch an israelische Kinder zu spenden – und damit deren Leben zu retten.

Nach der Vorführung sind alle Besucher eingeladen, mit Marcus Vetter, dem Regisseur des Films und Projektleiter von Cinema Jenin, zu diskutieren.

Alle Einnahmen des Abends gehen an das Projekt Cinema Jenin, einem Aufbauprojekt eines Kinos im Westjordanland.

Erfahren Sie mehr über den Film, den Alltag im Westjordanland, die Ursprünge dieses außergewöhnlichen Projekts und den aktuellen Stand der Entwicklungen: Wie lebt man in dieser extremen Situation? Wie sieht es dort aus? Wie waren die Reaktionen auf den Film? Was kann Kino bewirken – hier wie dort?

Informationen und Karten unter http://www.innenstadt-kinos.de oder 0711-2290440

Kontakt

Nora Moschüring, Malena Medam

Filderstr. 63

70180 Stuttgart

0175/3742689

noramoschuering@googlemail.com

Weitere Informationen: www.cinemajenin.org, www.kinokauz.wordpress.com

Sondermarke zur Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes in Stuttgart

Nachdem sich die deutsche Post nicht bereit erklärt hatte eine Sondermarke anlässlich der Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes im Juli in Stuttgart heraus zu geben übernimmt dies nun die  österreichische Post. Auf der 55-Cent-Marke ist neben dem Stuttgarter Fernsehturm auch die Lutherrose sowie das Logo der Vollversammlung abgebildet. Die Marke ist direkt über die Württembergische Landeskirche erhältlich.

Wer also seinen Sommerurlaub in Österreich verbringt kann sich nun bei der Landeskirche mit Briefmarken für seine Postkarten eindecken. Über die Kosten diese Projektes und die Finanzierung wurde nichts bekannt gegeben.

Die elfte Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes findet unter dem Motto „Unser tägliches Brot gib uns heute“ vom 20. bis 27. Juli in Stuttgart statt. Erwartet werden rund 400 Delegierte aus allen lutherischen Mitgliedskirchen weltweit. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit über 2000 Besuchern.

Weitere Informationen:

http://www.lwb-vollversammlung.org